Flash-Verkäufe

Flash-Verkäufe sind eine großartige Möglichkeit, um eine große Menge von Produkten in kurzer Zeit zu verkaufen. Es sind jedoch unter Umständen einige Vorbereitungen notwendig, wenn Sie mit einer großen Anzahl an Checkouts rechnen. In den meisten Fällen werden spezielle Vorbereitungen nur empfohlen, wenn Sie einen Flash-Verkauf durchführen und davon ausgehen, dass Sie innerhalb von zwei Stunden oder weniger das Zehnfache Ihres normalen täglichen Umsatzes erzielen.

Zum Beispiel verzeichnet der Shop von Sandra normalerweise 10.000 Besucher und 100 Bestellungen pro Tag. Sie führt einen Flash-Verkauf durch und erwartet über einen Zeitraum von 24 Stunden 50.000 Besucher und 1.000 Bestellungen. Diese Aktion erfordert keine besondere Vorbereitung. Später wird Sandras Shop in einer TV-Show vorgestellt und es wird ein Flash-Verkauf eingerichtet, um die Vorteile dieser Funktion zu nutzen. Sie erwartet eine Million Besucher und 10.000 Bestellungen innerhalb von 60 Minuten nach Ausstrahlung der Sendung. Das ist eine erhebliche Steigerung und in diesem Fall wären einige Vorbereitungen notwendig, um sicherzustellen, dass der Flash-Verkauf reibungslos verläuft.

Vorausplanen

Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr Flash-Verkauf so viele Bestellungen generiert, dass Sie Vorbereitungen treffen müssen, sollten Sie damit so schnell wie möglich beginnen, d. h. gegebenenfalls bereits Wochen im Voraus. So ist sichergestellt, dass Sie genug Zeit haben.

Vorschauprodukte vorbereiten

Wenn Sie eine Vorschau der Produkte anzeigen möchten, die Sie während Ihres Flash-Verkaufs anbieten, sollten Sie separat und unabhängig von den während des Flash-Verkaufs angebotenen Produkten eigene Vorschauprodukte erstellen. Denn sobald Sie Produkte in Ihrem Onlineshop mit verfügbarem Inventar veröffentlichen, können Kunden einen Checkout mit diesen Produkten abschließen. Obwohl einige Theme-Modifikationen Zum Warenkorb hinzufügen-Aktionen verbergen können, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass dadurch die Kunden vom Kauf abgehalten werden können.

Eine Passwortseite im Design Ihrer Marke erstellen

Falls ein technisches Problem mit einem Drittanbieter auftritt und Sie den Bestellungen Ihrer Kunden nicht mehr gerecht werden können, sollten Sie Ihren Shop sperren, um zu verhindern, dass sich das Problem verschlimmert. Wenn Sie Ihre Passwortseite aktivieren, können neue Besucher in Ihrem Shop nicht mehr zum Checkout gehen, während Kunden, die bereits auschecken, ihre Einkäufe abschließen können. Auf diese Weise können Sie Änderungen vornehmen und das Problem im Hintergrund beheben. Außerdem können Sie den Benutzern versichern, dass Sie daran arbeiten, das Problem zu beheben und den Verkauf fortzusetzen.

Ein Theme mit ereignisspezifischen Kategorien und Produktseiten erstellen

Sie sollten eine Kategorie speziell für Ihre Sale-Artikel erstellen und, wenn möglich, ein Theme, das Ihre Produktseiten hervorhebt und vereinfacht. Mit optimierten Kategorien und Produktseiten während des Ereignisses können Ihre Kunden den Checkout schneller und leichter abschließen. Sie sollten insbesondere die folgenden Funktionen deaktivieren:

  • Filtermenüs für Kategorien
  • Empfohlene Produkte
  • Social-Media-Feeds
  • Slideshows oder Karussellansichten
  • Pop-ups oder Upselling-Funktionen

Funktionen von Drittanbietern überprüfen

Bei großen Flash-Verkäufen müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Drittanbieter-Integrationen den Traffic-Ansturm auf Ihren Shop bewältigen können.

Apps

Wenn Sie im Rahmen Ihres Checkout-Prozesses Apps von Drittanbietern verwenden, sollten Sie sich mit einer Schätzung des erwarteten Bestellvolumens und der Dauer Ihrer Aktion an die Entwickler wenden. Diese sollten Ihnen mitteilen können, wie viel Traffic deren App abwickeln kann. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die App die erwartete Anzahl an Checkout-Vorgängen unterstützt, können Sie die App für die Dauer Ihres Verkaufs deaktivieren.

Zahlungsmethoden

Wenn Sie nicht Shopify Payments verwenden, wenden Sie sich an Ihren Zahlungsanbieter, um sicherzustellen, dass er das von Ihnen erwartete Umsatzvolumen unterstützt. Sie sollten außerdem darüber nachdenken, einen zweiten Zahlungsanbieter einzurichten, falls Ihr primärer Anbieter nicht mit Ihren Bestellungen Schritt halten kann. Am besten Sie testen Ihre Anbieter im Voraus, um sicherzustellen, dass Ihre Kunden beim Checkout keine Probleme haben.

Externe Zahlungsanbieter

Ein externer Zahlungsanbieter ist ein Service, der Kunden anweist, ihre Zahlungen außerhalb von Shopify abzuschließen, und Zahlungsoptionen enthält, die eine spätere Zahlung oder Teilzahlungen ermöglichen. Diese Zahlungsoptionen können zu einem Überverkauf von Waren führen, da Zeit erforderlich ist, um den Checkout mit den vollständigen Zahlungsinformationen an einen Drittanbieter-Service und wieder zurück zu senden. Wenn Sie solch eine Zahlungsoption anbieten, können Sie diese Optionen für die Dauer Ihrer Aktion deaktivieren.

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