Beispiel-Workflows

Erfahre, welche Arten von Workflows du erstellen kannst, indem du dir einige Beispiele ansiehst.

Risiko

Du kannst Flow verwenden, damit du benachrichtigt wirst, wenn du eine Bestellung mit hohem Risiko erhältst. Verwende in deinem Workflow den Trigger Bestellrisiko analysiert, um die Risikostufe einer Bestellung zu prüfen. Bei diesem Trigger werden nur die Ergebnisse der Risikoanalyse von Shopify verwendet. (Ergebnisse von Drittanbieter-Apps werden nicht verwendet.)

Wenn du eine Bestellung mit hohem Risiko erhältst, kannst du festlegen, dass Flow folgende Aufgaben ausführen soll:

  • Tagge die Bestellung, damit sie später bearbeitet werden kann, und benachrichtige deine Mitarbeiter oder sende die Bestelldetails an eine App.

  • Verhindere, dass die Zahlung verarbeitet wird (vorausgesetzt, dein Shop ist so eingerichtet, dass Zahlungen manuell erfasst werden).

  • Storniere die Bestellung (vorausgesetzt, die Bestellung muss manuell ausgeführt werden).

Wenn dein Shop so eingerichtet ist, dass Zahlungen manuell erfasst werden, kannst du Flow verwenden, um zu verhindern, dass die Zahlung für Bestellungen mit hohem Risiko erfasst wird. Erstelle einen Workflow, der die Risikostufe der Bestellung prüft und nur Zahlungen erfasst, wenn das Risiko niedrig oder mittel ist. Verwende in deinem Workflow die Aktion Zahlung erfassen, um die Zahlung zu erfassen.

Bedingung

Wenn dein Shop so eingerichtet ist, dass Zahlungen automatisch erfasst und Bestellungen manuell ausgeführt werden, kannst du Flow verwenden, um die Bestellung zu stornieren. (du kannst in diesem Fall nicht verhindern, dass die Zahlung erfasst wird.) Verwende in deinem Workflow die Aktion Bestellung stornieren, um die Bestellung zu stornieren. Wenn du diese Aktion verwendest, wird die Bestellung storniert, aber sie wird nicht zurückerstattet und standardmäßig werden die bestellten Artikel nicht wieder zum Lagerbestand zurückgeführt:

  • Flow rückerstattet keine Bestellungen. Nachdem Flow eine Bestellung storniert hat, musst du sie manuell rückerstatten.
  • Standardmäßig stockt Flow keine Artikel wieder auf. Es wird davon ausgegangen, dass Sie, wenn du die Bestellung zurückerstattest, die Artikel auch wieder aufstocken. Wenn du eine Bestellung manuell zurückerstattest, kannst du die Artikel standardmäßig wieder aufstocken. Dieser Vorgang ist einfach, bedeutet aber, dass dein Inventar erst aktualisiert wird, wenn du Bestellungen zurückerstattest. Wenn dein Inventar schneller aktualisiert werden muss, kann Flow die Artikel wieder aufstocken, wenn die Bestellung storniert wird. Wenn du diese Option wählst, musst du die Option „Artikel wieder aufstocken“ deaktivieren, wenn du die Bestellung zurückerstattest. Andernfalls werden die Artikel zweimal wieder aufgestockt und deine Inventarmengen sind nicht korrekt.

Du kannst Bestellungen auch auf der Grundlage anderer Kriterien stornieren, wie der E-Mail-Adresse oder der IP-Adresse des Kunden.

Um Bestellungen zu verfolgen, die von Flow storniert werden, kannst du Aktionen hinzufügen, die folgende Aktivitäten ausführen:

  • Taggen der stornierten Bestellungen
  • Senden einer Nachricht oder Melden des Problems an eine App, wie Google Tabellen oder Trello

Beispiele für Vorlagen:

Inventar und Merchandising

Flow kann dir helfen, Produkte zu taggen, wenn sie nicht vorrätig sind und wieder aufgestockt werden. Du kannst die Tags dann verwenden, um zu steuern, wie diese Produkte deinen Kunden angezeigt werden:

Verwende in deinem Workflow den Trigger Inventarmenge geändert, um einen Workflow zu erstellen, der Inventaränderungen verfolgt. Dieser Trigger muss die folgenden Bedingungen prüfen:

  • Inventarmenge für Produktvariante
  • Mit der Bedingung Inventarmenge für Produktvariante vorher wird sichergestellt, dass dein Workflow ausgeführt wird, wenn das Inventar das erste Mal mit der Bedingung Produktvarianten-Inventarmenge übereinstimmt. Wenn du nicht mit der Bedingung für die vorherige Menge arbeitest, kann dein Workflow häufiger als erwartet ausgeführt werden.

Wenn du diese Art von Workflow erstellst, muss die Bedingung sowohl die Mengen vor als auch nach den Änderungen am Inventarbestand überprüfen. Wenn du nur den aktuellen Inventarbestand überprüfst, kann es passieren, dass deine E-Mail für die Nachbestellung bei jeder Bestellungdes Produkts versendet wird, bis das Produkt wieder zum Lagerbestand zurückgeführt wurde. Um beispielsweise benachrichtigt zu werden, wenn der Bestand einer Variante weniger als 5 beträgt, setze die Inventarmenge für Produktvariante auf 5 und die Vorherige Inventarmenge für Produktvariante auf >5. Zum Beispiel: Du hast 7 T-Shirts in deinem Shop und Johannes bestellt 2 T-Shirts. Die Inventarmenge beträgt jetzt 5, so dass eine E-Mail zur Nachbestellung gesendet wird. Später bestellt Karim 1 T-Shirt. Die Inventarmenge beträgt jetzt 4, aber es wird keine E-Mail zur Nachbestellung geschickt.

Um benachrichtigt zu werden, wenn das Inventar einer Variante mehr als 100 beträgt, lege die Inventarmenge für die Produktvariante auf >100 und die Inventarmenge für die Produktvariante vorher auf <100 fest.

Beispiele für Vorlagen:

Treueprogramm und Werbeaktionen

Du kannst Flow verwenden, um Rabattcodes zu verfolgen und deine Kunden für ihren Support zu belohnen. Viele beliebte Treueprogramm-Apps verfügen über Flow-Connectors, mit denen du deine Kunden basierend auf ihren Ausgaben und Aktivitäten in deinem Shop belohnen kannst. Du kannst beispielsweise Kundentreuepunkte für die Bestellung eines bestimmten Produkts, die Erstellung einer positiven Bewertung usw. vergeben.

Beispiele für Vorlagen:

Kunden

Flow kann Tags zu deinen Kunden hinzufügen, wenn der Kunde erstellt wird, wenn er eine Bestellung erstellt oder wenn du die Bestellung stornierst. Du kannst Kunden basierend auf ihren Merkmalen, z. B. Postleitzahl, E-Mail-Adresse und Bestellhistorie, taggen.

Kunden anhand des bisher insgesamt erreichten Bestellwertes organisieren

Beispiele für Vorlagen:

Du kannst Kunden auch basierend auf den Merkmalen ihrer aktuellen Bestellung taggen, wie Gesamtbetrag und verwendeter Vertriebskanal.

Beispiele für Vorlagen:

Bestellungen

Wenn eine Bestellung erstellt oder zurückerstattet wird, kann Flow die Bestellung taggen und deine Mitarbeiter benachrichtigen oder Details an eine App senden. In deinem Workflow kannst du Bedingungen basierend auf den Merkmalen der Bestellung oder dem Kunden erstellen, der die Bestellung getätigt hat.

Tag zu Bestellungen aus drei Provinzen hinzufügen

Beispiele für Vorlagen:

Wenn du deine Bestellungen automatisch ausführst, kann Flow diese Bestellungen auch archivieren.

Produkte

Wenn du ein Produkt erstellst, kann Flow das Produkt taggen und es zu manuellen Kategorien hinzufügen. Wenn z. B. der Titel eines neuen Produkts das Wort „T-Shirt“ enthält, kann Flow das Produkt-Tag „T-Shirt“ hinzufügen und das Produkt dann zu deiner Kategorie „Sommer“ hinzufügen. Verwende in deinem Workflow die Aktionen Produkt taggen und Zu Kategorie hinzufügen, um Tags zu deinen Produkten hinzuzufügen.

Vorlagen:

Beispiele für Vorlagen- und Liquid-Variablen

Beispiele für Workflow-Aktionen, die Vorlagen- und Liquid-Variablen verwenden.

  • Im folgenden Beispiel hast du einen Workflow, durch den eine E-Mail versendet wird, wenn ein Kunde eine Bestellung mit einem Wert von mehr als 500 $ aufgibt.
To Joe@mycompany.com

Please send a personal thank you note to {{order.customer.firstName}} {{order.customer.lastName}}({{order.customer.email}}) for placing an order for  {{order.totalPriceSet.shopMoney.amount}}

Wenn jetzt eine Kundin, Janine Schmidt, eine Bestellung für 1000 € aufgibt, wird durch den Workflow die folgenden Nachricht versendet:

Joe@mycompany.com

Please send a personal thank you note to Jeanne Dupont (jeanne@jeanneemail.com) for placing an order for $1000.00
  • Im folgenden Beispiel wird der Titel des nicht fortgeführten Produkts in der Nachricht angezeigt:
Discontinued product {{product.title}} has just hit an inventory level of 0.
  • Im folgenden Beispiel wird der Name der Variante in der Nachricht angezeigt:
Please pause all ad campaigns involving {{product_variant.title}}.
  • Im folgenden Beispiel werden der Name und die E-Mail-Adresse des Kunden zusammen mit der Summe der letzten Bestellung in der Nachricht angezeigt:
Please send a personal thank you note to {{order.customer.firstName}}({{order.customer.email}}) for placing a recent order for  {{order.totalPriceSet.shopMoney.amount}}
  • Im folgenden Beispiel wird der Name des Produkts in der Nachricht angezeigt:
Please reorder {{product.title}}. Email owner@store.com to verify that they've received the purchase order.
  • Im folgenden Beispiel wird die Bestell-ID in der Nachricht angezeigt:
{{order.id}} has been cancelled due to high risk.
  • Im folgenden Beispiel werden die Bestellnummer sowie der Name und die E-Mail-Adresse des Kunden in der Nachricht angezeigt:
Our Shopify store has received an order with a high risk of fraud. We would like to cancel this order right away, before it is sent to production:

      {{order.name}}
      {{order.billingAddress.lastName}} {{order.billingAddress.firstName}}
      {{order.email}}

Please confirm the new order status. Thanks!
  • Im folgenden Beispiel werden in der Nachricht der Name des Kunden, seine E-Mail-Adresse und der Gesamtpreis der letzten Bestellung sowie ein Link zur Bestellung im Shopify-Adminbereich angezeigt:
Please send a personal thank you note to
{{order.customer.firstName}} ({{order.customer.email}}) for placing a recent order for $ {{order.totalPriceSet.shopMoney.amount}}

View order: https://store.myshopify.com/admin/orders/{{order.id}}

For-Schleife Beispiele

Wenn ein Angebot eingeht, kann es hilfreich sein, eine Nachricht mit den bestellten Produkten zu versenden. Du kannst dies tun, indem du for loops und die Vorlagenvariable lineItems verwendest.

Textfelder, die Vorlagenvariablen unterstützen, unterstützen auch For-Schleifen und das For-Schleifen-Objekt.

Hier siehst du ein Beispiel, in dem eine For-Schleife zur Auflistung der SKUs und Mengen in allen Position verwendet wird:

Order summary:
{% for a in order.lineItems %}
 SKU: {{a.sku}} ( {{a.quantity}} ), 
{% endfor %}

Wenn die Nachricht gesendet wird, wird der Code For-Schleife durch die Liste der SKUs ersetzt:

Order summary:
  8987097979 (50)
  8877778887 (3)
  888998898B (1)

In diesem Beispiel wird eine For-Schleife verwendet, um alle Positionen aufzulisten:

Order summary: <br />
{% for a in order.lineItems %}
Title: {{a.title}}, <br/>
SKU: {{a.sku}}, <br/>
Price (per unit): $ {{a.originalUnitPriceSet.shopMoney.amount}}, <br/>
Quantity: {{a.quantity}} <br/>
{% endfor %} 
Ship to: <br/>
{{order.shippingAddress.name}} <br/>
{{order.shippingAddress.address1}} <br/>
{{order.shippingAddress.address2}} <br/>
{{order.shippingAddress.city}} <br/>
{{order.shippingAddress.province}} <br/>
{{order.shippingAddress.zip}} <br/>
{{order.shippingAddress.country}} <br/>

In diesem Beispiel wird eine if innerhalb der for loop verwendet, um Positionen eines bestimmten Anbieters aufzulisten:

{% for x in order.lineItems %}
{% if x.vendor == 'acme-vendor' %}
  Title is {{x.title}}<br/>
  SKU is {{x.sku}}</br>
{% endif %}
{% endfor %}

Zusätzlich zu den Beispielen auf dieser Seite findest du Workflows auch hier:

  • Wirf einen Blick in unsere Vorlagen. Dort findest du automatisierte Workflows, die du entweder sofort verwenden oder an die Anforderungen deines Shops anpassen kannst.
  • Schaue dir Beispiele auf unserer Seite mit den Connectors an.
  • Importieren und exportiere Workflows und teile diese mit anderen Händlern oder Partnern.
  • In unserem Blog findest du interessante Anwendungsfälle.

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