Best Practices für die Nutzung von KI-gestützten Tools

Mit KI-gestützten Tools von Shopify, wie Sidekick, kannst du in Alltagssprache Aufgaben für den Aufbau und den Betrieb deines Shops erledigen. Um wertvolle Ergebnisse zu erzielen, nutze die folgenden Best Practices für die Arbeit mit KI-gestützten Tools:

  • Gib klare Anweisungen.
  • Lege Tonfall und Format fest.
  • Füge Kontext zu deinem Shop hinzu.
  • Passe die Ergebnisse fortlaufend an.
  • Überprüfe vorgeschlagene Änderungen, bevor du sie anwendest.

Diese KI-Tools arbeiten im Kontext deines Shops und legen dir Änderungen zur Überprüfung vor, sodass du die Kontrolle darüber behältst, was tatsächlich angewendet wird.

Da diese Tools KI verwenden, führt dieselbe Anfrage nicht immer zum selben Ergebnis. Überprüfe, was die Tools generieren, bevor du Änderungen an deinem Shop genehmigst. Betrachte eine Konversation eher als eine Arbeitssitzung, die du im Laufe der Zeit anpasst, anstatt als eine einzelne, perfekte Anfrage. Die Best Practices auf dieser Seite können dir helfen, beständiger bessere Ergebnisse zu erzielen.

Klare, spezifische Anweisungen geben

Je spezifischer deine Anfrage ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Tool dir auf Anhieb liefert, was du möchtest. Das bedeutet weniger unerwartete Ergebnisse, die korrigiert werden müssen, und ein geringeres Hin und Her im Vergleich zu einer kurzen Anfrage, die über mehrere Folgenachrichten korrigiert wird. Wenn du in einer Anfrage an ein KI-Tool beschreibst, was du benötigst, gib die folgenden Details an:

  • Dein Ziel: Gib an, was du erreichen möchtest, nicht nur den einzelnen Schritt. Zum Beispiel gibt Erstelle eine Kollektion mit meinen Sommerprodukten und präsentiere sie auf meiner Startseite dem Tool mehr Spielraum als Kollektion erstellen.
  • Die zu verwendenden Daten: Benenne die spezifischen Produkte, Kollektionen oder Bestellungen, mit denen das Tool arbeiten soll, wie z. B. nur meine neu eingetroffenen Artikel verwenden.
  • Etwaige Einschränkungen: Gib im Voraus Limits oder Anforderungen an, wie eine Wortanzahl, ein Budget oder einen Datumsbereich.
  • Das erwartete Ergebnis: Beschreibe das gewünschte Ergebnis, wie Format, Länge oder Detaillierungsgrad.
  • Der Umfang der Änderung: Benenne bei Tools, die Änderungen an deinem Shop vornehmen, genau, was geändert werden soll, damit das Tool alles andere belässt. Bitte das Tool zudem, bei dir nachzufragen, bevor es etwas Destruktives oder schwer Rückgängigmachendes durchführt. Zum Beispiel: Nur das Banner auf der Startseite aktualisieren.

Tonfall und Format festlegen

Neben der Beschreibung deines Anliegens kannst du auch festlegen, wie das Ergebnis dargestellt wird. Nimm Anweisungen in deine Anfrage auf, um Details wie Tonfall, Länge, Format und Sprache der Ausgabe zu steuern. Je spezifischer deine Anfrage ist, desto genauer entspricht das Ergebnis deinen Vorstellungen. Zum Beispiel ist Füge 5 Emojis hinzu präziser als Füge viele Emojis hinzu.

Schau dir die folgenden Beispiele für Anweisungen an, die du in eine Anfrage aufnehmen kannst:

  • Schreibe eine Produktbeschreibung in maximal 40 Wörtern.
  • Erstelle einen Kollektionstitel, der kurz und einprägsam ist.
  • Generiere ein Bild von einer jungen Familie, die ein gesundes Frühstück an einem Küchentisch genießt.
  • Entwirf eine Marketing-E-Mail mit einem kurzen, gut lesbaren Layout.
  • Verleihe der Überschrift meiner Startseite einen mutigen, verspielten Ton.

Der Tonfall deines Inhalts drückt die Persönlichkeit deiner Marke aus. Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Tonfall angemessen ist, experimentiere mit verschiedenen Beschreibungen, um eine passende Option für dein Produkt und deine Kundschaft zu finden. Im Folgenden findest du Beispiele für mögliche Tonfälle, die du anfordern kannst:

  • Expert:in: Professionell, unter Verwendung wissenschaftlicher und objektiver Sprache sowie von Tatsachenaussagen.
  • Verspielt: Unterhaltsame oder unkonventionelle Sprache, einschließlich Humor und Umgangssprache.
  • Anspruchsvoll: Kultivierte, luxusorientierte Sprache, die den Wunsch der Kundschaft nach hoher Qualität und Geschmack anspricht.
  • Überzeugend: Leidenschaftlich und inspirierend, unter Verwendung einer Sprache, die die Sinne anspricht.
  • Unterstützend: Freundliche, zugängliche und unkomplizierte Sprache, die auf die Kundschaft eingeht.

Du kannst in deiner Anfrage auch einen benutzerdefinierten Tonfall beschreiben, wie z. B. Schreibe in einem sarkastischen und geistreichen Ton.

Shop-Kontext hinzufügen

KI-gestützte Tools arbeiten im Kontext deines Shops, aber du erhältst genauere Ergebnisse, wenn du das Tool auf die exakten Daten verweist, anstatt sie allgemein zu beschreiben. Wie du das tust, hängt von dem Tool ab, das du verwendest. Wenn du beispielsweise mit Sidekick arbeitest, hast du folgende Möglichkeiten:

  • Erwähne spezifische Ressourcen, wie ein Produkt, eine Bestellung oder eine Kollektion, indem du ein @ gefolgt von der Ressource eingibst. Zum Beispiel: Erstelle einen Rabatt von 15 % für @T-Shirt (Relaxed Fit).
  • Verwende den Ziel-Modus, um im Shopify-Adminbereich direkt auf eine Komponente zu klicken, wie etwa einen Button, einen Abschnitt oder ein Feld, anstatt sie zu beschreiben. Klicke beispielsweise im Ziel-Modus auf deinen Hero-Abschnitt und frage: Gestalte dies so um, dass mehr Bilder, eine einprägsame Überschrift und zwei Buttons mit der Beschriftung „Alles shoppen“ und „Sale shoppen“ angezeigt werden.

Ergebnisse durch Konversation anpassen

Du musst nicht alles in einer einzigen Anfrage richtig machen. Diese KI-Tools behalten den Kontext deiner Konversation bei, sodass du das Ergebnis mit kurzen Folgenachrichten anpassen kannst. Nachdem das Tool beispielsweise etwas generiert hat, kannst du wie folgt nachfassen:

  • Mach das kürzer.
  • Verwende einen wärmeren Tonfall.
  • Versuche das nochmal, aber behalte den ersten Absatz bei.

Die schrittweise Anpassung funktioniert oft besser, als eine lange Anfrage komplett neu zu formulieren. Zudem hilft sie dir zu verstehen, welche Änderungen an deiner Formulierung die gewünschten Ergebnisse erzielen. Wenn du jeweils nur eine Änderung vornimmst, lässt sich zudem jeder Schritt leicht überprüfen und rückgängig machen, falls er nicht deinen Vorstellungen entspricht.

Änderungen vor der Annahme überprüfen

KI-Tools legen dir Änderungen zur Überprüfung vor, bevor sie angewendet werden, sodass du entscheiden kannst, was beibehalten werden soll. Du bist für die Änderungen verantwortlich, die du annimmst. Überprüfe die Ergebnisse daher, bevor du sie genehmigst – insbesondere bei allem, was sich auf das Einkaufserlebnis oder das Kaufverhalten deiner Kundschaft auswirkt.

Wenn Sidekick beispielsweise ein Feld ausfüllt, wird dieses Feld hervorgehoben, sodass du überprüfen kannst, was hinzugefügt wurde, bevor du speicherst.

Eine Änderung rückgängig machen oder anpassen

Wenn ein Ergebnis nicht deinen Vorstellungen entspricht, kannst du das Tool in derselben Konversation bitten, es zu ändern. Da das Tool den Kontext dessen, was es gerade getan hat, beibehält, kannst du das Problem in Klartext beschreiben und darum bitten, die Änderung zu beheben oder rückgängig zu machen, wie in den folgenden Beispielen:

  • Mache diese letzte Änderung rückgängig.
  • Das meinte ich nicht. Geh auf den vorherigen Stand zurück.
  • Die Überschrift ist jetzt falsch. Kannst du das beheben?

Wenn du beschreibst, was an welcher Stelle falsch ist, hilft das dem Tool zu verstehen, was es korrigieren soll.

Weitere Hilfe erhalten

Wenn du diese Best Practices befolgst, erzielst du bessere Ergebnisse. KI-Tools entwickeln sich jedoch noch weiter und können Fehler machen. Wenn die Aufforderung an das Tool, ein Ergebnis zu beheben, nicht funktioniert oder eine Änderung deinen Verkauf beeinträchtigt, wende dich an den Shopify Support.