Cookies und Datenerhebung

Länder und Regionen auf der ganzen Welt haben Verordnungen eingeführt, die diktieren, wie Unternehmen die Daten ihrer Kunden erfassen, verwalten und teilen. Das Sammeln von Kundendaten, insbesondere Cookie-Daten und andere Daten im Zusammenhang mit der Browser-Aktivität, ist für Händler wichtig, die auf der Suche nach Einblicken in das Verhalten ihrer Kunden sind. Diese Daten helfen Händlern auch, für Kunden auf Marketingplattformen von Drittanbietern zu werben.

Um Händlern dabei zu helfen, diese Bestimmungen einzuhalten und Vertrauen bei ihren Kunden aufzubauen, stellt Shopify eine Vielzahl von Apps, Funktionen und Entwicklertools zur Verfügung.

Du kannst die von Shopify entwickelte Customer Privacy Banner-App installieren oder im Shopify App Store nach Datenschutz-Bannern von Drittanbietern suchen.

Wenn du eine Entscheidung triffst, wie dein Unternehmen vorgehen muss, um den verschiedenen Datenschutzbestimmungen gerecht zu werden, ist es wichtig, dass du dich mit deinem Anwalt berätst.

Datenaustausch mit Anzeigennetzwerken

Um deine Marketingkampagnen zu verbessern, werden deine Kundendaten verwendet, um die Anzeigen für bestehende und potenzielle Kunden zu optimieren und zu personalisieren. Werbenetzwerke verlangen, dass personenbezogene Daten über deine Kunden mit den gleichen Kunden in deinem Netzwerk übereinstimmen.

Zu diesen personenbezogenen Informationen können E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IP-Adressen, Namen, Adressen und Datenerhebungs-Cookies von Drittanbietern gehören. Wenn eine dieser personenbezogenen Informationen mit Benutzern in der Datenbank des Anzeigennetzwerks übereinstimmt, können Anzeigen auf diese Benutzer ausgerichtet werden. Außerdem können diese Informationen für die Marketing-Zuweisung verwendet werden, um zu bestimmen, wann ein Verkauf auf eine Kampagne zurückzuführen ist.

Wenn du die personenbezogenen Daten deiner Kunden teilst, stelle sicher, dass du mit einem Marketing-Partner arbeitest, dem du vertraust. Es ist wichtig, deine Kunden darüber zu informieren, wie du Daten teilst, und zu entscheiden, welche Art von Daten oder wie viele Daten du erheben und teilen möchtest. Stelle sicher, dass deine Datenschutzerklärung auf dem neuesten Stand ist, um diese Informationen deinen Kunden zur Verfügung zu stellen.

Einige Partner oder Kanäle, wie z. B. Facebook, ermöglichen es dir, die Art und Anzahl der Daten, die du erhebst und teilst, anzupassen.

Europäische Kunden und DSGVO-Compliance

Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union müssen europäische Kunden, die deinen Onlineshop besuchen, ihre Zustimmung geben, bevor Daten erhoben werden können. Die gängigste Methode, um Kundendaten zu erheben, ist die Verwendung von Browser-Cookies. Diese Browser-Cookies werden als nicht wesentliche Cookies bezeichnet und dürfen nur begrenzt verwendet werden, bis der Kunde seine Zustimmung erteilt hat.

Datenerhebung für Besucher aus Europa einschränken

Um die Datenerhebung für Shop-Besucher mit einer IP-Adresse aus Europa einzuschränken, kannst du den Grad der Einschränkungen für die Erhebung von Marketing- und Analysedaten für Kunden aus der EU, dem EWR, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz auswählen.

Schritte

  1. Klicke in deinem Shopify-Adminbereich auf Onlineshop und dann auf Konfigurationen. Scrolle nach unten zum Abschnitt Datenschutz des Kunden.

  2. Wähle den Grad der Einschränkungen für Kunden aus Europa aus: Vor Zustimmung erhoben, Teilweise vor Zustimmung erhoben oder Nach Zustimmung erhoben. Wenn du "Teilweise vor Zustimmung erhoben" oder "Nach Zustimmung erhoben" auswählst, wirst du aufgefordert, eine App für Datenschutzbanner zu installieren. Mehr Informationen zum Datenschutz des Kunden, zu Cookies und Einschränkungsgraden findest du in der Dokumentation zur ePrivacy-Richtlinie.

Wie Shopify die Datenerhebung einschränkt

Shopify beschränkt die Datenerhebung, indem es die eigenen nicht-wesentlichen Cookies, die in unserer Cookie-Richtlinie beschrieben werden, auf Sitzungs-Cookies herunterstuft. Sitzungs-Cookies werden in der Regel gelöscht, wenn der Kunde seinen Browser schließt. Wenn ein Kunde der Datenerhebung zustimmt, werden die nicht-wesentlichen Cookies auf dauerhafte Cookies aktualisiert, die nicht gelöscht werden, wenn der Kunde seinen Browser schließt.

Wie Shopify die Datenerhebung von Drittanbietern einschränkt

Da Shopify nicht steuern kann, ob eine Drittanbieter-App oder ein Skript Daten von einem Kunden erhebt, stellen wir Drittanbietern eine API für die Einwilligungserhebung zur Verfügung, die sie integrieren können. Die API für die Einwilligungserhebung teilt dem Drittanbieter mit, ob ein Kunde seine Einwilligung zur Erhebung von Daten erteilt hat.

Lies die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen von Drittanbieter-Apps und -Skripten, mit denen du zusammenarbeitest, um zu prüfen, ob diese die Kundeneinwilligung respektieren.

Einwilligung zur Datenerhebung erhalten

Wenn du die Zustimmung des Kunden erhältst, kannst du Daten von Kunden in Ländern und Regionen erheben, die vor der Datenerhebung ihre Zustimmung geben müssen. Die häufigste Möglichkeit, diese Zustimmung zu erhalten, sind Datenschutz-Banner oder Cookie-Banner. Diese Banner erscheinen häufig am unteren Rand von Websites und fordern den Benutzer dazu auf, nicht-wesentliche Cookies für Analysen und Marketing zu akzeptieren.

Wenn du ein eigenes Cookie-Banner implementieren oder ein Cookie-Banner eines Drittanbieters verwenden möchtest, stelle sicher, dass die API für die Einwilligungserhebung von Shopify zum Lesen und Erheben der Zustimmung des Kunden verwendet wird. Ohne die API für die Einwilligungserhebung bleiben die nicht-wesentlichen Cookies von Shopify weiterhin beschränkt, was sich auf die Leistung bei Analysen und beim Marketing deines Onlineshops auswirkt.

Verkauf der Daten von kalifornischen Kunden durch Drittanbieter und CCPA-Compliance

Gemäß dem California Consumer Privacy Act (CCPA) sollten Kunden in Kalifornien in der Lage sein, den Verkauf ihrer Daten zu verhindern. Wenn du diesen Kunden keine Option zum Opt-out zur Verfügung stellst, müssen sie automatisch vom Verkauf der Daten ausgenommen werden. Bevor du entscheidest, ob dies notwendig ist, solltest du die CCPA-Grenzbeträge überprüfen und mit deinem Anwalt sprechen, um festzustellen, ob dein Unternehmen von dieser Verordnung betroffen ist.

Den Verkauf der Daten von kalifornischen Kunden durch Drittanbieter beschränken

Gemäß California Consumer Privacy Act (CCPA) müssen Kunden in Kalifornien die Möglichkeit haben, den Verkauf ihrer Daten zu verhindern. Du kannst die Datenerhebung für Kunden in Kalifornien im Abschnitt zum Datenschutz des Kunden in deinem Shopify-Adminbereich einschränken. In diesem Fall wirst du dazu aufgefordert, die Customer Privacy-App zu installieren, um die CCPA-Compliance zu gewährleisten.

Schritte

  1. Klicke in deinem Shopify-Adminbereich auf Onlineshop und dann auf Konfigurationen. Scrolle nach unten zum Abschnitt Datenschutz des Kunden.
  2. Schränke die Datenerhebung für Kunden in Kalifornien ein, indem du auf Aktivieren klickst.
  3. Klicke auf die Schaltfläche App installieren, um die Customer Privacy-App von Shopify herunterzuladen.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Kundendaten an Drittanbieter weiterzugeben, beachte bitte, dass Shopify nicht kontrollieren kann, wie die Daten von Drittanbietern verwendet werden, und ihnen lediglich mitteilen kann, wie Daten verwaltet werden sollten. Du solltest die Datenschutzerklärungen von Drittanbieter-Apps und-Skripten, mit denen du zusammenarbeitest, überprüfen und deinen Anwalt konsultieren.

Shopify verkauft niemals deine Daten im Sinne des CCPA. Weitere Informationen findest du in der Position von Shopify zum Verkauf personenbezogener Daten.

Opt-out von zielgerichteten Anzeigen

Jeder kann gezielte Anzeigen für bestimmte Drittanbieter deaktivieren, indem er die Opt-out-Seite der Digital Advertising Alliance oder die Opt-out-Seite der Network Advertising Initiativebesucht.

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