Anforderungen und Best Practices für eingehende Transfers

Wenn du einen eingehenden Transfer an das Shopify Fulfillment Network (SFN) sendest, stelle sicher, dass du weißt, welche Anforderungen deine Lieferung erfüllen muss. Wenn eine Lieferung beim Shopify Fulfillment Network eintrifft, die nicht den Anforderungen entspricht, kann sie abgelehnt werden. Schau dir die Best Practices an, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.

Allgemeine Anforderungen

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Sendung in einem Warenlager des Shopify Fulfillment Network angenommen werden kann:

  • Der Versanddienstleister muss einen Termin mit dem Lager haben. Weitere Informationen findest du unter Terminvereinbarung für Versanddienstleister.
  • Die Sendung muss eine Trackingnummer oder Trackingreferenz haben. Wenn es keine Trackingnummer gibt, muss eine Pro-Nummer oder ein Frachtbrief (BoL) zu den Trackinginformationen der Sendung hinzugefügt werden. Weitere Informationen findest du unter Trackinginformationen hinzufügen.
  • Die Sendung muss eine der folgenden Angaben enthalten: - Jeder Artikel in der Sendung muss einen Barcode haben.

    • Ein spezielles Projekt für Barcodes, die vom Warenlager angebracht werden sollen, muss erstellt werden und die Transfernummer muss dem Projekt hinzugefügt werden.
  • Jeder Umkarton und jeder Innenkarton muss über Produktetiketten verfügen, die die SKU und den Barcode für jede einzelne Variante enthalten. Wenn ein Umkarton Innenkartons enthält, die die verschiedenen Varianten trennen, musst du ein Produktetikett auf dem Umkarton anbringen. Erfahre mehr über das Verpacken deines eingehenden Transfers und über das Etikettieren deiner Verpackungen.

  • Jeder Transfer muss ein Etikett für einen eingehenden Transfer haben, damit identifiziert wird, zu welchem eingehenden Transfer die Umkartons oder Paletten gehören. Dieses Etikett muss sich auf jedem Umkarton oder jeder Palette befinden. Erfahre mehr über das Verpacken deines eingehenden Transfers und über das Etikettieren deiner Verpackungen.

  • Varianten sollten nicht ohne ordnungsgemäße Sortierung und Etikettierung in Kartons gemischt werden. Erfahre mehr über das Verpacken deines eingehenden Transfers und über das Etikettieren deiner Verpackungen.

  • Du bist für alle Zoll-, Import- und Exportgebühren verantwortlich, die mit dem Transfer von Inventar an das SFN oder zwischen SFN-Fulfillment-Centern verbunden sind. Mehr Informationen zu Import- und Exportgebühren für deine eingehende Lieferung.

Best Practices

Halte dich an die folgenden Best Practices, um sicherzustellen, dass dein eingehender Transfer ohne Verzögerungen vom Warehouse angenommen wird:

  • Füge nur eine Trackingnummer oder eine Referenz zu einem Transfer hinzu. Wenn ein Transfer in mehreren Sendungen zugestellt werden soll, dann sollte jede Zustellung einen eigenen Transfer haben.
  • Wenn sich die voraussichtliche Ankunftszeit ändert, aktualisiere deinen eingehenden Transfer mit der neuen voraussichtlichen Ankunftszeit.
  • Bringe das Etikett für den eingehenden Transfer an mehreren Stellen auf einer Palette an, damit es gut erkennbar ist.
  • Füge für jede Sendung eine Packliste hinzu.
  • Schreibe oder klebe ein Etikett mit den Mengen auf alle Umkartons und Innenkartons.
  • Du kannst Shopify oder SFN nicht als Mitunterzeichner oder Bevollmächtigten für deine eingehende Lieferung auflisten.

Import- und Exportgebühren

Wie in Abschnitt 3.2 der allgemeinen Geschäftsbedingungen des SFN beschrieben, bist du für alle Zoll-, Import- und Exportgebühren verantwortlich, die mit dem Transfer von Inventar an das SFN oder zwischen SFN-Fulfillment-Centern verbunden sind.

Du kannst Shopify oder SFN nicht als Mitunterzeichner oder Bevollmächtigten für deine eingehende Lieferung auflisten.

Für jeden länderübergreifenden Inventartransfer von den Vereinigten Staaten nach Kanada muss ein Frachtbrief (BOL) vorhanden sein, der den Zollmakler und eine kanadische Telefonnummer angibt. Wenn du bei diesem Prozess Hilfe benötigst, kontaktiere deinen Zollmakler.

Terminvereinbarung für Versanddienstleister

Wenn es sich bei deinem eingehenden Transfer um eine Paketsendung handelt, die mit UPS, FedEx, DHL oder USPS verschickt wird, musst du keinen Termin mit dem Warenlager vereinbaren, da diese Versanddienstleister bereits feste Termine für diese Art von Zustellungen haben.

Wenn du eine Lieferung hingegen nicht mit der normalen Paketzustellmethode versenden möchtest, dann vereinbare einen Termin mit dem Warenlager. Diese Sendungen werden als Nicht-Paket-Versand bezeichnet und sind zum Beispiel Lieferungen mit weniger als einer LKW-Ladung (LTL), Lieferungen mit voller LKW-Ladung (FTL) und Lieferungen, die mit U-Haul-LKWs verschickt werden.

Termine für Nicht-Paket-Sendungen müssen innerhalb von 24–48 Stunden vor Ankunft der Sendung im Warenlager vereinbart werden. Jede unangemeldete Sendung ohne Termin wird vom Warenlager abgelehnt. Wende dich an das Fulfillment Success-Team, um weitere Informationen zu erhalten.

Erste Artikelinspektion

Du musst keine Produktgewichte und -maße mit deinen eingehenden Transfers senden. Wenn deine eingehenden Transfers an das Shopify Fulfillment Network in einem Fulfillment-Center eingehen, erfolgt die erste Inspektion eines Artikels, bei der deine Produkte gewogen und gemessen werden. Das Gewicht und die Maße aus der ersten Artikelinspektion findest du im Abschnitt Shopify Fulfillment Network auf deiner Produktvarianten-Seite in deinem Shopify-Adminbereich oder in der Shopify Fulfillment Network-App.

Um sicherzustellen, dass deinen Kunden die richtigen Versandtarife berechnet werden, nutze Gewichtsangaben von Produkten anpassen, damit das Gewicht mit dem übereinstimmt, das bei der ersten Artikelkontrolle erfasst wurde.

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