Erste Schritte für die Migration deines Shops

In diesem Leitfaden wird beschrieben, wie du deinen Shop von einer anderen Plattform zu Shopify migrierst. Du kannst ihn als Ausgangspunkt und als Referenz verwenden, um sicherzustellen, dass du keine wichtigen Aufgaben bei der Einrichtung vergisst.

Wenn du zum Shopify Plus-Plan migrierst, dann verschaffe dir mehr Informationen über die Migrationsprozesse und Migrationsdienste, die zur Verfügung stehen.

Schritt 1: Konfiguriere deine grundlegenden administrativen Einstellungen

Bevor du mit dem Hinzufügen von Produkten und dem Einrichten deiner Zahlungen beginnst, solltest du zuerst ein paar administrative Aufgaben erledigen:

  1. Lies die Überlegungen zur Migration des E-Commerce-Geschäfts, um sicherzustellen, dass deine Migration so reibungslos wie möglich abläuft.
  2. Schließe die Ersteinrichtung ab, sodass deine Geschäftsadresse, deineE-Mail-Adresse und andere Shop-Einstellungen auf dem neuesten Stand sind.
  3. Bringe in Erfahrung, wo du dein Konto verwalten und auf deine Zahlungsinformationen zugreifen kannst.
  4. Füge Mitarbeiterkonten hinzu, sodass jeder deiner Mitarbeiter über ein persönliches Anmeldekonto verfügt und alle vertraulichen Kontoinformationen geschützt bleiben.

Schritt 2: Importiere die Inhalte und die Daten deines Shops zu Shopify

Wenn du zu Shopify migrierst, musst du Inhalte wie deineProdukte und Blog-Seiten sowie Daten wie deine Kundentransaktionen von deiner alten Plattform migrieren. Auf dieser Seite bezieht sich der Begriff Daten sowohl auf Inhalte als auch auf Daten.

Es kann eine Weile dauern, bis deine Daten migriert sind. Beginne also so schnell wie möglich mit der Planung. Sieh dir deine vorhandenen Daten an und entscheide, welche Daten migriert werden müssen. Liste die Datentypen auf, die du in deiner alten Plattform verfolgst. Gib in der Liste an, wie viele Daten du jeweils von einer Sorte hast. Zu den Datenarten, die du möglicherweise migrieren möchtest, gehören: Produkte, Kunden, Bestellhistorie (Bestellungen, die erfüllt wurden), Geschenkkarten, Zertifikate und Geschäftskredite, Rabattcodes, Blogs, Seiten (Versandbedingungen, Kontakt und andere Webseiten) und Produktbewertungen.

Nachdem du dich für die Daten entschieden hast, die du migrieren möchtest, musst du entscheiden, wie diese Daten in welcher Reihenfolge migriert werden sollen. Hier sind einige Optionen, mit denen du deine Daten migrieren kannst:

  • Kopiere und füge Inhalte von deiner alten Website ein
  • Verwende eine App zur Migration aus dem Shopify App Store
  • Erstelle (oder beauftrage einen Partner mit der Erstellung) einer App, die die Admin-API verwendet
  • Übertrage Daten manuelle mit CSV-Dateien (diese Option kann nur Kunden und Produkte migrieren)

Welche Optionen du auswählst, hängt von den vorhandenen Entwicklerressourcen und der Menge an Daten ab, die du verschieben musst. Wenn du viele Inhalte migrieren musst, musst du wahrscheinlich eine App verwenden. Übersieh jedoch nicht das Kopieren und Einfügen als eine Option, insbesondere wenn du kleine Mengen von Inhalten migrieren musst, z. B. Versandseiten und Richtlinien,

In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Datentypen und die verfügbaren Migrationsoptionen aufgeführt:

Migrationsoptionen für verschiedene Arten von Daten
Daten Migrationsoption
Produkte CSV-Datei, Produkt-API, Shopify App Store
Kunden CSV-Datei, Kunden-API, Shopify App Store
Bestellhistorie Bestell-API, Transaktions-API, Shopify App Store
Geschenkgutscheine, Zertifikate und Shop-Guthaben GiftCard API, Shopify App Store
Blogs Blog-API, Blog-Artikel-API, Shopify App Store
Seiten (Versandbedingungen, Kontakt und andere Webseiten) GiftCard-API, Shopify App Store
Produktbewertungen Shopify Product Reviews-App, Shopify App Store

Die Reihenfolge, in der du deine Produkte, Kunden und Bestellhistorie importierst, ist wichtig. Wenn du diese Datentypen importieren musst, musst du sie in der folgenden Reihenfolge importieren:

  1. Produkte
  2. Kunden
  3. Bestellhistorie

Wenn du diese Reihenfolge einhältst, hast du in Shopify Zugriff auf die vollständige Transaktionshistorie deiner Kunden. Die migrierten Bestellungen werden auch mit den zugehörigen Produkten und Kunden verknüpft.

Suche nach einer Migrations-App für den Shop

Migrations-Apps reduzieren den Aufwand, der zum Importieren deiner Produktinformationen und zum Speichern von Inhalten aus deinem aktuellen Onlineshop in Shopify nötig ist. Im Shopify App Store findest du mehrere kostenlose und kostenpflichtige Migrations- und Import-Apps.

Wenn du einen Onlineshop zu Shopify migrieren möchtest, kannst du eine der externen Migrations-Apps verwenden, die im Shopify App Store verfügbar sind.

Importiere die Daten deines Shops manuell mit CSV-Dateien

Wenn du deine Produkte und Kunden manuell zu Shopify importierst, kannst du CSV-Dateien verwenden, um Daten in deinen Shopify-Shop zu importieren.

Erfahre mehr über die CSV-Dateivorlagen, die du zum Importieren deiner Daten benötigst:

Schritt 3: Organisiere deine Produkte nach der Migration

Wenn du deine Produkte über eine Migrations-App nach Shopify importiert hast, musst du sicherstellen, dass alle Produktinformationen korrekt importiert wurden.

So überprüfst du deine Produkte nach der Migration:

  1. Überprüfe deine Produktdetails, inklusive Produktbeschreibungen, Bilder, Varianten und Meta-Beschreibungen.

  2. Erstelle eine Kategorie, um deine Produkte in Kategorien einzuteilen, damit deine Kunden sie leichter finden können.

    Du kannst Dropdown-Menüs hinzufügen und Links erstellen zu Kategorien in deiner Storefront.

  3. Mache dich mit dem Produktinventar vertraut und mit den Transfers,damit du den Überblick über die Produkte, die in deinem Shop verfügbar sind, behältst.

    Im Shopify App Store gibt es Inventar-Apps, die du bei dieser Aufgabe unterstützen kannst.

Schritt 4: Sorge dafür, dass deine Website großartig aussieht

Um dir den Einstieg zu erleichtern, wurde auf der Themes-Seite in deinem Adminbereich ein Standard-Themeset eingerichtet, als du ein Konto bei Shopify angelegt hast. Falls du ein anderes Theme für deinen Onlineshop anpassen möchtest, musst du zunächst ein Theme zu deinem Adminbereich hinzufügen.

So fügst du deinem Onlineshop ein Theme hinzu:

  • Im Adminbereich kannst du schnell und einfach ein kostenloses Theme hinzufügen.
  • Du kannst im Theme Store ein kostenpflichtiges Theme kaufen. Obwohl kostenpflichtige Themes gekauft werden müssen, bevor du diese in deinem Onlineshop veröffentlichen kannst, hast du die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Theme vor dem Kauf zu testen.

Kostenloses Theme im Adminbereich hinzufügen

Von Shopify werden kostenlose Themes entwickelt. Shopify bietet Hilfe bei den Anpassungen von solch kostenlosen Themes.

So fügst du ein kostenloses Theme im Adminbereich hinzu:

  1. Klicke im Bereich Kostenlose Themes am unteren Seitenrand auf Kostenlose Themes anzeigen. Daraufhin wird ein Fenster mit allen kostenlosen Themes angezeigt.
  2. Klicke auf ein beliebiges Theme, um mehr Informationen darüber zu erhalten und eine Vorschau der verfügbaren Theme-Designs zu sehen.
  3. Klicke auf die Schaltfläche Hinzufügen eines Themes. Das Theme wird daraufhin in deinem Adminbereich zur Seite Themes hinzugefügt.

Ein Theme aus dem Theme Store hinzufügen

Kostenpflichtige Themes werden von Drittanbietern entwickelt. Bei etwaigen Anpassungen von solchen Themes von Drittanbietern wird Hilfestellung vom Theme-Designer angeboten.

So fügst du ein Theme aus dem Theme Store von Shopify hinzu:

  1. Besuche den Theme Store von Shopify und wähle ein Theme aus. Wenn du dich noch in der kostenlosen Testphase befindest, wähle ein kostenloses Theme, um Gebühren zu vermeiden.
  2. Wenn du ein kostenloses Theme ausgewählt hast, klicke bitte auf Theme hinzufügen oder auf Mit diesem Theme starten. Wenn du ein kostenpflichtiges Theme ausgewählt hast, klicke bitte auf Theme kaufen, um das Theme zu erwerben. Kostenpflichtige Themes sind nicht erstattungsfähig. Um sicher zu gehen, dass es ein kostenpflichtiges Theme auch deinen Bedürfnissen entspricht, kannst du es vor dem Kauf testen.
  3. Klicke für kostenpflichtige Themes auf Abbuchung genehmigen, um die Zahlung zu bestätigen. Das Theme wird daraufhin in deinem Adminbereich zur Seite Themes hinzugefügt.

Ein kostenpflichtiges Theme in deinem Shop testen

Du kannst ein kostenpflichtiges Theme ausprobieren, um zu sehen, wie es zu deinen Produkten, Markenfarben und deinem Stil passt, bevor du dich zum Kauf des Themes verpflichtest. Während du ein Theme in der Vorschau anzeigst, kannst du Anpassungen mithilfe des Theme-Editors vornehmen. Alle von dir vorgenommenen Änderungen werden beim Kauf des Designs gespeichert. Du kannst eine Vorschau von bis zu 19 bezahlten Themes anzeigen. Das ermöglicht dir, verschiedene Themes vor dem Kauf zu vergleichen.

  1. Besuche den Theme Store von Shopify und wählen ein kostenpflichtiges Theme aus.
  2. Klicke auf Theme testen. Eine Vorschau des Themes wird für deinen Onlineshop geladen. In der Symbolleiste unten auf der Seite siehst du drei Schaltflächen:

    Die Vorschau-Symbolleiste mit drei Schaltflächen. Die Schaltflächen sind mit

  3. Führe einen der folgenden Schritte aus:

- Um die Vorschau des Themes zu beenden, klicke auf Vorschau schließen. - Klicke auf Theme kaufen, um es zu erwerben. - Um die Einstellungen des Themes mithilfe des Theme-Editors zu ändern, klicke bitte auf Theme anpassen.

Selbst wenn du es nicht kaufst, wird das kostenpflichtige Theme zur Seite Themes deines Adminbereichs hinzugefügt. Kostenpflichtige Themes, die du gerade ausprobierst, sind mit dem Label Theme-Testversion markiert:

Die Theme-Seiten im Adminbereich mit den beiden Themes, die als “Theme-Test” bezeichnet werden

Schritt 5: Richte deine Domain ein

Wenn du deinen Shopify-Shop einrichtest, kannst du entweder eine neue Domain kaufen oder du kannst die mit deinem aktuellen Shop verknüpfte Domain auf dein neues Shopify-Konto übertragen.

Erhalte eine neue Domain

Der einfachste Weg, eine neue Domain zu erhalten, ist, sie bei Shopify zu kaufen.

Schritte:

  1. Kaufe deine Domain über Shopify.
  2. Lege deine Shopify-Domain als primäre Domain fest, damit diese Domain deinen Kunden in ihrem Browser, in den Suchergebnissen und in den sozialen Medien angezeigt wird.
  3. Richte eine E-Mail-Weiterleitung ein, damit deine Kunden dir eine E-Mail an deine @mycustomdomain.com-Adresse senden können.
  4. Schicke dir selbst ein paar Test-E-Mails, um sicherzustellen, dass du auch alle Kundenanfragen erhältst.

Eine bestehende Domain übertragen

Wenn du bereits eine Doamain hast, führe diese Schritte aus, um deine Domain auf deinen Shopify-Shop zu verweisen.

Schritt 6: Richte deinen Versand ein

Es ist sehr wichtig, Versandtarife und Versandarten korrekt einzurichten, bevor du startest — Schließlich möchtest du den Kunden nichts zurückerstatten müssen, weil du zu viel berechnet hast, oder die Kunden per E-Mail bitten musst, mehr zu zahlen, weil du nicht genug berechnet hast, um die Versandkosten ihrer Bestellung abzudecken.

Weitere Informationen zum Versand und zum Fulfillment von Bestellungen findest du hier.

So richtest du deinen Versand ein:

  1. Füge deine Lieferadresse hinzu, um genaue Versandtarife basierend auf deinem Standort zu erhalten.

  2. Erstelle Versandzonen, um den Versand in verschiedene Regionen, Bundesländer und Länder zu ermöglichen.

  3. Konfiguriere deine Versanddimensionen, wenn du von Versandunternehmen berechnete Versandtarife verwendest. Viele Versandunternehmen verwenden Raumgewicht (die Höhe, das Gewicht und die Tiefe eines Pakets), zur Berechnung der Versandtarife.

  4. Lege die Versandtarife fest für die von dir erstellten Versandzonen.

  5. Wähle eine Versandstrategie, die für dein Unternehmen geeignet ist. Es könnte unter Umständen hilfreich sein, wenn du dir einige Optionen ansiehst, um zu sehen, was deinen Bedürfnissen entspricht, bevor du eine Entscheidung triffst.

  6. Sieh dir die Fulfillmentdienste an und entscheide, ob du die Bestellungen selbst versendest oder ob du das Fulfillment der Bestellung jemand anderem überlassen willst.

Schritt 7: Konfiguriere deine Steuern

Die Erhebung der Mehrwertsteuer ist ein wichtiger Teil deines Geschäftsbetriebs. Je nachdem, wo sich dein Geschäft befindet, gelten für deine Produkte unterschiedliche Vorschriften in Bezug auf die Mehrwertsteuer. Um sicherzustellen, dass dein Shop diese Regeln erfüllt, nimm dir etwas Zeit, um den Steuereinrichtungsvorgang von Shopify zu verstehen.

Steuern basierend auf Versand-Bestimmungsorten berechnen

Wenn du deinen Versand einrichtest, kannst du auf deine Produkte basierend auf den Steuervorschriften des Bundeslandes, Landes oder der Region des Kunden Versandsteuern erheben. Diese werden von Shopify automatisch berechnet.

Wenn du Steuern manuell anpassen musst, basierend auf einer Region mit spezifischen Steuerbeschränkungen oder basierend auf einer bestimmten Produktkategorie, kannst du dies mit einer Steuerüberschreibung tun.

Den Überblick über deine Steuern behalten

Wenn du die Steuer-Einstellungen für deine Produkte konfigurierst, solltest du auch darüber nachdenken, wie du deine Steuern das ganze Jahr über im Auge behalten wirst.

Wenn du dir nicht sicher bist, welches System du für die Verwaltung deiner Steuern verwenden wirst, solltest du einen Blick auf die Buchhaltungs-Apps im Shopify App Store werfen.

Schritt 8: Richte einen Zahlungsanbieter ein

Um sicherzustellen, dass Kunden du bezahlen kannst, musst du einen Zahlungsanbieter einrichten. Mit einem Zahlungsanbieter kannst du Kreditkartenzahlungen sicher akzeptieren. Shopify bietet einen eigenen Zahlungsanbieter (Shopify Payments) sowie eine Vielzahl von unterstützten externen Zahlungsanbietern.

So richtest du einen Zahlungsanbieter ein:

  1. Wähle einen Zahlungsanbieter von Shopify oder von einem unterstützten Drittanbieter aus.

  2. Aktiviere Shopify Payments oder einen externen Zahlungsanbieter in deinem Shopify-Adminbereich.

  3. Wähle aus, wie du Zahlungen erfassen und autorisieren möchtest, wenn Kunden etwas in deinem Geschäft kaufen.

Nachdem du nun deine Zahlungsanbieter eingerichtet hast, musst du deine Checkout-Seite konfigurieren, damit du Bestellungen abwickeln kannst.

So richtest du deinen Checkout ein:

  1. Entscheide, wie du Bestellungen abwickeln möchtest, damit du eine Strategie zur Ausführung der Bestellungen hast.

  2. Füge die Richtlinien deines Shops hinzu, damit diese deinen Kunden bekannt sind, ehe du den Checkout-Vorgang abschließt.

  3. Bearbeite die Kundeninformations-Einstellungen deines Checkouts und entscheide, ob du E-Mail-Adressen erfassen möchtest, um Kunden über Veranstaltungen und Werbeaktionen zu informieren.

Schritt 9: Gib ein paar Testbestellungen auf

Nachdem du nun deine Zahlungseinstellungen konfiguriert hast, solltest du ein paar Transaktionen ausprobieren, um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Indem du eine Testbestellung durchführst kannst du den Vorgang besser nachvollziehen, den deine Kunden beim Kauf deiner Produkte durchlaufen. Du kannst auf alle Bestellungen, die Kunden aufgeben, auf der Seite Bestellungen in deinem Shopify-Adminbereich zugreifen.

Du kannst Testbestellungen für verschiedene Arten von Transaktionen ausführen:

Während du Bestellungen erstellst, zurückerstattest und ausführst, wirst du die E-Mails sehen, die deine Kunden bei jeder Aktion erhalten. Du kannst die Vorlagen bearbeiten für diese E-Mails. Gehe dazu auf die Seite Benachrichtigungen in deinem Shopify-Adminbereich.

Schritt 10: Lade deine Kunden dazu ein, auf deiner neuen Website Konten zu erstellen

Nachdem du deine Kundendaten migriert und deinen Shop eröffnet hast, kannst du deine Kunden dazu einladen, Online-Shop-Konten zu erstellen.

Wenn du viele Kunden hast, dann kannst du eine bestehende App aus dem Shopify App Store verwenden, um deine Einladungen zu versenden. Wenn du den Shopify Plus-Plan hast, dann verwende die Bulk Account Inviter-App von Shopify.

Schritt 11: Richte URL-Weiterleitungen ein

Leite Traffic von deiner alten Plattform in deinen neuen Shop um.

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